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  Teamgeschichte
 

Es begab sich zu einer Zeit, als die Winter in Rednitzhembach und Umgebung lange schneereich waren.

Schon immer spielten halbwegs sportliche Männer bei jeder Gelegenheit auf den Weihern der Region Eishockey, um sich im Winter richtig auszutoben. Zumeist war vor diesem Vergnügen jedoch viel Vorarbeit in Gestalt von mühsamen und durchaus auch zeitintensiven Schneeschaufeln auf dem Eis angesagt. Als dies endlich erledigt war, stand auch schon so gut wie immer eine Schar Kinder und Eltern bereit, um den tatkräftigen Spielern die freie Eisfläche streitig zu machen. Diese konnten jedoch mal mehr und mal weniger gut mit der Herausgabe der Schneeschaufeln abgewimmelt und letztendlich zu eigener Tätigkeit überredet werden. Die Eishockeyspiele dauerten oft bis zur Dunkelheit an. Auch wenn sich nur wenige Leute einfanden, wurde sich immer bis ans Ende der Kräfte verausgabt. Stundenlang 2 gegen 2 auf den Weihern zu zocken ist heute kaum mehr vorstellbar.

Ab und an fanden sich auch weitere, etwas ältere, aber umso kräftigere Burschen aus der Region ein, um gegen uns anzutreten. Diese wurden jedoch regelmäßig abgefertigt, so dass auf den heimischen Weihern irgendwann keine ernsthaften Gegner mehr auszumachen waren. So folgten legendäre – aber auch hart umkämpfte – Spiele gegen die Dorfjugend aus Untersteinbach. Die verwendete Ausrüstung wich noch sehr von der der heutigen ab. So war derjenige, der neben einem fahrbaren Untersatz und einem Holzschläger nur ein paar Schienbeinschoner besaß, durchaus keine Seltenheit.

Es wurde fleißig weiter gezockt und dabei über Jahre hinweg auch das Inventar der Spieler stetig erweitert. Da jedoch die kalten Winter vermehrt ausblieben und die Spieler auch im Sommer immer wieder von neu entdeckten Inlinehockey-Spielstätten vertrieben wurden, ging der Spielbetrieb nun vermehrt auf der kleinen Fläche der Nürnberger Arena über die Bühne. Meist wurde nur gezockt, ab und zu auch gezaubert, doch alles hatte hauptsächlich Gaudi-Charakter.

Im Vergleich zu den Anfangsjahren hat sich das Team in den letzten Jahren sportlich eher in Richtung Eishockey ausgeprägt. Was jedoch nicht den einen oder anderen Hartgesottenen daran hindert im Sommer beim Inlinehockey zu schwitzen.

Irgendwann kam es vermehrt zur Austragung von Freundschaftsspielen, einige Stammspieler hingen die Schule an den Nagel und neue stießen hinzu. Eines Sommers wurde sogar ein Trainingslager abgehalten, wobei allerdings eher das richtige Aufbauen von Zelten und Grillen im Vordergrund standen. Da die Organisation der Trainingstermine aber immer an drei oder vier gleichen Spielern hängen blieb und daher nach einigen Jahren Eiszeiten nur noch sporadisch gebucht wurde, fand sich irgendwann ein Teil der Spieler bei den Trainingseinheiten anderer Teams ein. So wurden vermehrt Stimmen laut, die eine zentrale und regelmäßige Organisation unserer Termine forderten. Nach mehreren Teamsitzungen, beschloss man erfreulicherweise den Zusammenhalt der Buffalos zu sichern und gemeinsam neue Zeichen zu setzen. Es fand sich eine Anzahl an Spielern, die letztendlich einen Pool bildeten, um den finanziellen Bedarf vor Saisonbeginn sicherzustellen. Nach einigen weiteren Freundschaftsspielen kam eine Saison später sowohl innerhalb der Buffalos als auch von manchem Gegner der Gedanke auf, in naher oder ferner Zukunft am Spielbetrieb der Hobbyliga NEHL teilzunehmen. Diese Idee wurde unter den Spielern heftig diskutiert, wobei sich letztendlich eine knappe Mehrheit für die Liga aussprach. Jedem war klar, dass wir hiermit komplettes Neuland betreten würden und niemand wusste auch wirklich, was uns damit erwartete. So ließen wir uns darauf ein und fanden in Markus Witt auch einen Trainer, der sich dem bunten und zu dieser Saison wieder einmal neu zusammengewürfelten Haufen der Buffalos widmen wollte. Lange Zeit nach ihrer Gründung trainieren die Buffalos endlich unter fachkundiger Anleitung, was die anderen Teams der Liga durchaus mit Sorge betrachteten. In der ersten NEHL2 Saison wurde jedoch noch ordtenlich Lehrgeld bezahlt. Bereits eine Saison später (Saison 13/14) gelang den Büffeln eine Sensation. So konnte man sich mit konstant guten Leistungen die NEHL2 Vizemeisterschaft sichern. Nach dieser überrangenden Saison versuchen die Buffalos in der neu gegründeten DNHL (Die Nordbayern Hobby Liga) ihren Weg zu finden. Der Teamgeist und der Spaß am Spielen steht bei der Mannschaft ausnahmslos im Vordergrund.

von K.T. , C.F., J.F.

 

 

 
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